| Pressemitteilung 08.03.2004 | ||
| Finanzielle Lage stark verbessert Die Geschäftsleitung von Rood Testhouse International N.V. ("Rood Technology") veröffentlichte heute das Jahresergebnis 2003. Danach belief sich der Konzerngewinn 2003 auf € 773,000 (2002: Verlust von € 5,794,000). Gemäß aller Industrieexperten ist die Konjunkturschwäche im Halbleitermarkt beendet. Nach einer langen Zeit, in der kaum ein neues Projekt mit Kunden gestartet werden konnte, gelang es Rood Technology im Dezember 2003 einen strategischen 2-Jahres-Vertrag über hochwertige Test-Dienstleistungen mit ZMD in Dresden zu unterzeichnen. ZMD ist ein führender Produzent anwendungsspezifischer Integrierter Schaltungen für den drahtlosen Einsatz sowie die Sensortechnik. Rood Technology hat ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt begonnen, mit dem Ziel, neue Wege der Generierung von Testsoftware für ICs zu entwickeln. Dies wird signifikant die Kosten und die Erstellungszeit der Testprogramme reduzieren. Zusätzlich startete die Firma ein Programm, um das Generieren von Testsoftware unabhängig von Testerplattformen durchzuführen. Dadurch wird Rood Technology in einer sehr effizienten Art und Weise den Transfer von Testprogrammen auf verschiedenste Testerplattformen durchführen können. Basierend auf diesem Projekt wurde im Jahr 2003 eine Summe von € 140,000 als immaterieller Vermögenswert kapitalisiert und von den Personalkosten abgezogen. Die Suche nach neuem Kapital wurde erfolgreich abgeschlossen. Eine Gruppe privater Investoren hatte sich entschlossen die Firma mit einer nachrangigen Wandelanleihe mit 9%-iger Verzinsung in der Höhe von € 2,000,000 zu unterstützen. Die 13 vierteljährlichen Abschlagszahlungen des Darlehens werden durch neu herauszugebende Aktien der Firma zum festgeschriebenen Wert von € 0.1134 beglichen. Die Wandelanleihe wird als Teil des Eigenkapitals in der konsolidierten Bilanz ausgewiesen. In diesem Zusammenhang wurde der so genannte "Treuhandvertrag" in 2004 aufgelöst. Somit ist die deutsche Niederlassung wieder Bestandteil der Gruppe. Des weiteren haben die Banken auf den Betrag von € 977,000 ihrer Forderungen verzichtet. Parallel dazu wurden Bankschulden in Höhe von € 1,100,000 zurückgezahlt. Der Verzicht wurde unter den "Sonstigen Kosten" verbucht. Die Zinskonditionen befinden sich nun wieder auf adäquatem Marktniveau. Die Betriebsleistung sank um 14,7% von € 8.5 Millionen in 2002 auf € 7.3 Millionen in 2003. Der Rohgewinn war gegenüber dem Vorjahr um 15.5% niedriger. Eliminiert man den Rohgewinn in 2002 der in der Zwischenzeit geschlossenen schottischen Niederlassung, so ist der Rohgewinn sogar um 4.4% gestiegen. Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten sank von 194 in 2002 auf 105 in 2003. Im Jahr 2002 wurde bis zu 40% Kurzarbeit eingeführt. Dies reduzierte zwar die Kosten, jedoch nicht die durchschnittliche Mitarbeiterzahl. Darüber hinaus enthielten die Personalkosten 2002 einen Betrag von € 1,302,000 für Sozialpläne. Die Abschreibungen sanken signifikant aufgrund der niedrigen Investitionen in 2001 und 2002, ebenso aufgrund der Veräußerung eines Speichertesters im gleichen Zeitraum. Die Sonstigen Kosten in 2003 enthalten einen Gewinn von € 319,000, der durch den Verkauf von nicht mehr benötigten Maschinen zustande kam. Die Sonstigen Kosten im Jahr 2002 beinhalten € 870,000, die durch die schottische Niederlassung verursacht wurden. Außerdem führten Sparmaßnahmen zu allgemein niedrigeren Kosten. Die finanzielle Restrukturierung fand erst Ende 2003 statt. Daher sanken die Zinsaufwendungen nur leicht von € 382,000 in 2002 auf € 366,000 in 2003. Aufgrund der Verlustvorträge aus der Vergangenheit ist keine Körperschaftssteuer angefallen. Durch die Kapitalspritze der finanziellen Partner konnten neue Testsysteme für anlaufende Projekte angeschafft werden. Die Investitionen lagen mit € 1,017,000 erheblich höher als die in 2002 aufgewendete Summe von € 130,000. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich stark aufgrund der Erhöhung des Eigenkapitals und des Gewinnes in 2003. Das Eigenkapital in Prozent des Gesamtvermögens wuchs von 6.9% Ende 2002 auf 37.1% am 31. Dezember 2003. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten sanken von € 5,123,000 auf € 2,219,000, was zu einem Schulden/Eigenkapital-Verhältnis von nur noch 69.5% Ende 2003 führte. Den Aktionären wird vorgeschlagen keine Dividende für das Jahr 2003 auszuschütten. Zukunftsaussichten Die Prognosen der industriellen Analysten zeigen aktuell ein europäisches Marktwachstum von 15% für das Jahr 2004. Das Management glaubt, dass dies positiven Einfluss auf die Aktivitäten von Rood Technology haben wird und der Rohgewinn in 2004 um 15% gesteigert werden kann, was der Firma im Gesamten ein positives Ergebnis bringen wird. Der Hauptaugenmerk liegt in der Entwicklung von geistigem Eigentum und wird Rood Technology und seinen Kunden große Wettbewerbsvorteile bringen.
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| Dienstleistungen von Rood Technology Rood Technology verfügt über eine mehr als 30jährige Erfahrung in der Halbleiter- industrie und bietet eine breite Palette von Engineering-Dienstleistungen an. Diese beinhaltet Testservice, Qualifikation, Programmierung und Gurten von elektronischen Bauelementen sowie Entwicklung und Herstellung von IC-Handling- und Conditioning-Systemen. Für weitere Informationen:
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